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2020-03-18 14:40

Außerschulische Kinder- und Jugendarbeit muss stärker gefördert werden!

„Seit 2001 ist durch die fehlende Inflationsanpassung die finanzielle Förderung für Kinder- und Jugendorganisationen gesunken. Die Bundes-Jugendförderung muss dringend valorisiert werden, um weiterhin eine qualitativ hochwertige Arbeit im Jugendbereich zu ermöglichen“, unterstreicht Kolping-Präsidentin Christine Leopold das Anliegen.

Die außerschulische Kinder- und Jugendarbeit von Kolping Österreich findet auf drei Ebenen statt: die Begleitung und Förderung junger Menschen in Ausbildung; die Unterstützung und Betreuung von Kindern und Jugendlichen in Krisensituationen; sowie die Unterstützung von ehrenamtlich organisierten Hilfs- und Jugendprojekte auf Vereinsebene.

Die geförderten Projekte orientieren sich dabei an den (jährlichen) Schwerpunkten der BJF. 2020 stellen diese Projekte zur Förderung von „Digitalisierung/Medienkompetenz/E-Youthwork“, für „Gewalt- und Suchtprävention“ und zur Stärkung des „Generationendialogs“ in den Mittelpunkt. (Beispiele/Projektliste)

Im Rahmen all dieser Projekte legt Kolping Österreich besonderen Wert darauf, so viele Jugendliche wie möglich auf ihrem Weg in ein eigenständiges, erfülltes Leben zu unterstützen und ihnen dabei Wege aufzuzeigen, als Teil der Gesellschaft, diese aktive mitzugestalten.

Die Finanzierung adäquater und schwerpunktbezogener Jugendprojekte wird jedes Jahr schwieriger. Die Folgen: es werden weniger Projekte umgesetzt und diese können nur einem Teil zugänglich gemacht werden. Eine inflationsbezogene Anpassung der BJF ist daher nicht nur im Sinne der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit, sondern vor allem im Sinne der Allgemeinheit zu sehen.

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